Synopsis

Ein Dokumentarfilm über Yoan Pablo Hernández, ein in Deutschland im Exil lebender, junger kubanischer Boxer.

Der Film erzählt die Geschichte des jungen Mannes, Yoan Pablo Hernández, der aus Verantwortung und Pflichtbewusstsein gegenüber seiner Familie sich entscheidet, seine Heimat Kuba zu verlassen. Um seinen Eltern und Geschwistern ein besseres Leben zu ermöglichen, will er im fremden Deutschland möglichst viel Geld verdienen. Sein Kapital ist sein Talent im Boxen, durch das er es in Kuba bereits in den Olympiakader brachte.

Der Preis, den er bereit zu zahlen ist, ist hoch. Das Leben in Deutschland, wo er im berühmten Sauerland-Boxstall aufgenommen und als Nachwuchstalent gefördert wird, ist ein Leben in der Fremde. Freundschaften außerhalb des Boxrings hat er wenige. Ein Lichtblick sind die Treffen mit seinem Bruder, der ihm nachgefolgt ist und als Ringer ebenfalls in Deutschland Fuß fassen will und für den Pablo das große Vorbild verkörpert.

Es gibt kein Zurück mehr, denn als "Republikflüchtling" ist es ihm vorerst nicht erlaubt nach Kuba einzureisen. Das Leben in der Großfamilie auf Kuba ist eingetauscht gegen einen Kampf gegen Heimweh und Isolation in der Fremde.